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Anordnungen des Doktors
Maxwell Anthony Wessler [SNN]
Anordnungen des DoktorsMon, 04 Nov 19 09:00:00 -0800




Paul Stamets ging durch die automatischen Türen in den schwach beleuchteten Flur Sieben, eine Bar, die bekanntermaßen rau und laut genug war, um eine nette, private Unterhaltung an einem öffentlichen Ort zu führen. Er wich zur Seite aus, als ein junger Fähnrich der Sternenflotte mit offenem Kragen zum Ausgang stolperte. Von allen Kneipen in der Nähe der Akademie musste sein Freund ausgerechnet diese aussuchen.

Paul rückte nervös den mobilen Emitter auf seiner Schulter zurecht und suchte den Raum nach dem Mann ab, den er suchte. Er fand die Atmosphäre, die Kleidung und die Personen an diesem Ort verstörend. In seiner Zeit waren die Dinge … anders. Seine Welt war zurückhaltender und praktischer. Uniformen gab es in Bronze, Silber und Gold. Klingonen würden nicht gemeinsam mit Tellariten in einer zwielichtigen Bar auf der Erde feiern. Es gab viel zu verarbeiten, und er war erst bei den „einfachen“ Dingen.

Paul fand den Mann, den er suchte, in der Ecke der Bar mit geneigtem Kopf, die Hände an einem Glas mit klarer, sprudelnder Flüssigkeit. Er ging hinüber und setzte sich an den Tisch. „Doktor?“, fragte er in der Hoffnung, dass der Mann am Tisch sich die Zeit nehmen würde, ihm zu helfen. Er faltete seine Hände vor ihm zusammen und wartete auf eine Antwort.

Die Antwort kam nach einer dramatischen Pause: „Bitte nennen Sie die Art Ihres medizinischen Notfalls.“

Stamet zog eine Augenbraue hoch, lehnte sich in seinen Stuhl zurück und dachte über seine Antwort nach. Einen Augenblick später sah der Mann hoch und gab Paul ein schwaches Lächeln. „Ich mach nur Witze. Ich schätze, man hat den Sinn für Humor erst im 24. Jahrhundert entdeckt.“

Stamets verengte seine Augen, beobachtete den Doktor für einen Moment und entspannte sich dann. „Das habe ich wahrscheinlich gebraucht“, sagte er. „Man hat mir gesagt, dass Sie … eigenartig wären. Ich habe mir in letzter Zeit nicht oft erlaubt zu lachen.“

„Eigenartig? Interessant. Ich habe an ‚entwaffnend‘ gearbeitet“, sagte der Doktor. „Was zu trinken?“

Paul blickte auf das Getränk des Doktors, doch bevor er antworten konnte, hatte ihm der Doktor schon etwas bestellt. „Es ist egal, was Sie bestellen. Hauptsache Sie haben ein Getränk. Man wird Sie in Ruhe lassen, wenn Sie ein Getränk in der Hand halten.“ Einen Augenblick später stellte ein Kellner ein kleines Glas Wasser vor Stamets ab. Der Doktor grinste. „Sie sind noch jung. Alkohol ist für Erwachsene.“

Stamets blickte auf das Glas Wasser und dann seinen Begleiter an. „Technisch gesehen bin ich Jahrhunderte älter als Sie“, sagte er und schob das Wasser zum Doktor. „Respekt vor dem Alter.“

Der Doktor nahm das Wasser und verzog eine Augenbraue. „Gut, gut. Sie haben also ein paar Fragen über Ihren … Zustand?“

Paul lehnte sich etwas vor und senkte seine Stimme. „Ich habe viele Fragen. Wer bin ich? Was soll ich tun? Wie lebt man in diesem Jahrhundert? Existiere ich überhaupt?“

Der Doktor holte aus und schlug ihm quer übers Gesicht. Stamets schreckte zurück, berührte sein Gesicht und sah zum Doktor zurück, verärgert und überrascht.

Der Doktor nickte und zuckte die Achseln. „Existieren tun Sie jedenfalls. Und der Rest? Das liegt an Ihnen.“

Ein Kellner kam vorbei und fragte nach einer Bestellung. Der Doktor schüttelte den Kopf und sah wieder zu Paul. „Ich habe mich erkundigt. Sie sind eine offiziell anerkannte empfindungsfähige Lebensform. Sie können tun, was immer Sie wollen. Die Sternenflotte würde es bevorzugen, wenn Sie Ihre Forschung weiterführen, doch Sie könnten sie auch abbrechen und in den Alpha-Quadranten verschwinden. Aber um ehrlich zu sein, das Umherirren im Weltraum wird überbewertet.“

Stamets atmete ein, dachte kurz nach und neigte seinen Kopf. „Warum wollten Sie mich ausgerechnet hier treffen?“

„Als ich damals … herbeigerufen wurde, war ich nur eine Ansammlung von medizinischem Wissen und chirurgischen Techniken. Der Kontakt mit anderen Personen inspirierte mich, … besser zu werden.“ Die Augen des Doktors beobachteten Stamets Gesicht. „Ich wollte, dass Sie hierherkommen und sehen, dass Sie Teil davon sein können.“ Er gestikulierte mit den Händen und zeigte auf den Raum.

„Das verstehe ich“, sagte Paul, „aber es ist schwer zu akzeptieren. Ich bin ein Ingenieur. Ich weiß, was in diesen Emittern steckt. Er tippte auf seine Schulter. „Ich weiß genau, wie Hologramme funktionieren. Ich verstehe die Wissenschaft, durch die ich hier bin.“

Der Doktor lehnte sich vor. „Tun Sie das? Wirklich? Ich habe im Verlauf der Jahre viele photonische Wesen getroffen und keines davon ist genau wie Sie. Es hat Monate von ‚Bitte nennen Sie die Art Ihres medizinischen Notfalls‘ gedauert, bis ich überhaupt an die Fragen dachte, die Sie jetzt stellen. Ich weiß nicht, wie Sie an diesen Punkt gekommen sind, doch als Wissenschaftler kann ich Ihnen sagen, dass es mehr als Wissenschaft ist.“

Paul sah in sein Glas und hielt es in seinen untätigen Fingern. „Ich fühle mich wie ein Android. Oder eine Simulation.“ Er dachte einen Moment lang nach. „Ich habe einen Zweck und wurde für diesen erschaffen. Alles andere wäre Verrat am Grund meiner Existenz.“

Der Doktor nickte. „Sie sind nicht die erste photonische Lebensform, die so denkt. Sie sind ein fühlendes Wesen. Niemand kann Ihnen Ihren Zweck vorschreiben. Greifen Sie auf diese Erinnerungen zu, die Sie erhalten haben. Das sind Ihre. Das sind Sie. Denken Sie daran, was Sie lieben. Denken Sie daran, was Sie menschlich macht.“

Stamets schloss kurz seine Augen und schob dann das Glas weg. „Hugh. Ich habe Hugh geliebt. Hugh hat mich menschlich gemacht. Ohne ihn bin ich nur … Licht, Energie und Wissen. Es gibt keinen Grund für mich, mehr als das zu sein.“

„Unsinn“, sagte der Doktor und schob Pauls Glas zur Seite. „Sie waren bereits eine empfindungsfähige Lebensform, bevor Sie Hugh getroffen haben, und Sie werden auch lange danach noch eine sein. Es gibt sogar die Möglichkeit, dass wir unsterblich sind. Also schlage ich Ihnen vor, dass Sie Ihre alten Beziehungen ein wenig betrauern und dann neue schließen. Ansonsten wird Ihr übriges Leben in der Tat ein sehr langes sein.“

Paul starrte den Doktor an und wollte ihm das Glas in – oder durch – sein körperloses Gesicht werfen. Doch dieser Moment verging und er senkte seinen Kopf in seine Hände.

„Und ich dachte, meine Manieren hätten sich mit der Zeit verbessert“, sagte der Doktor mit einem leichten Grinsen.

Stamets sah seinen Begleiter an und schüttelte seinen Kopf. „Nein, Sie haben recht. Es ist nur … schwierig.“

Der Doktor nickte als Antwort. „Niemand hat gesagt, dass Empfindung einfach ist.“

Die beiden saßen noch eine Weile zusammen, diskutierten die Besonderheiten als photonisches Wesen auf der Welt, die Bedeutsamkeit von Technik und Medizin und teilten letztendlich abenteuerliche Geschichten des Weltraums. Sie reagierten erstaunt auf die Erfolge des anderen und schmunzelten über ihre eigenen. Ihre Getränke blieben unangetastet, während die Stunden in einer sehr angenehmen Unterhaltung vergingen.

Stamets lehnte sich in seinen Stuhl zurück und lächelte den Doktor an. „Danke, dass Sie sich mit mir getroffen haben. Es war gut, mit jemandem zu reden, der mich versteht.“

Der Doktor schob seinen Stuhl zurück und stand vom Tisch auf. „Sie brauchen mich nicht, Paul. Der einzige Unterschied zwischen Ihnen und allen anderen an diesem Ort, ist das kleine Stück Technologie an Ihrer Schulter.“ Er gab Stamets ein schwaches Lächeln. „Nun, das und die schiere Rechenleistung. Oder haben Sie nicht bemerkt, dass Sie einen Computer in Ihrem Kopf haben?“

Stamets lachte und stand ebenfalls auf. Er bot seine Hand für einen Handschlag an. „Dennoch, ich würde mich gern wieder mit Ihnen unterhalten.“

Der Doktor verzog sein Gesicht als er auf Stamets Hand blickte, dann ergriff er sie und schüttelte sie. „Das müssen Sie nicht mehr tun“, sagte er. „Sie können die gierigen kleinen Gewohnheiten zur Begrüßung der Menschen ignorieren.“

Stamets lächelte. „Ich denke, ich bleibe noch ein wenig dabei“, sagte er und beobachtete, wie der Doktor davonlief und die Kneipe verließ. Er sah auf die beiden vollen Gläser auf dem Tisch und ging ebenfalls zum Ausgang.

Als er ging, trat ein andorianischer Schiffsarbeiter zur Seite und ließ ihn durch. Paul Stamets lächelte den Mann an, nickte und ging in die Stadt.

 
























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Geschrieben am: 04.11.2019, 19:00